Pommersche Landsmannschaft Kreisgruppe Wiesbaden
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Aktuelles

Hier finden Sie immer mal wieder aktuelle Informationen zu unseren Vereins.

 

Wir Pommern begehn wieder unsern Weihnachtlichen Nachmittag

Musik, Geschichten, Kerzenschein. Dazu Kaffee Stollen, Baumkuchen und Plätzchen.

Wie immer im Haus der Heimat am 10.12.2022 um 14.30 Uhr

 

 

Wir in dunkler Winterzeit

Sehnen uns nach Helligkeit.

Der Stern zu Betlehem mit hellem Schein

Könnte auch unser Wegweiser sein.

 

Ihr kleine Pommernschar,

Wir danken für die Treue in diesem Jahr.

Denkt nicht nur an das düstere,

verwüstete Pommernland.

Nehmt es freundlich auf

das  friedliche, freien Vaterland

 

Unruhe, Krieg und Vertreibung

prägen wieder unsere Zeit.

Last die Menschen frei entscheiden

über den Wandel dieser Zeit

Harmonie wird es nicht geben

aber vernumft auf dem Planeten,

das der Frieden Einzug hält auf Erden.


 

 

 

  

70 Jahre Pommersche Landsmannschaft

Mit einem Jahr Verspätung wurde  am 13.11.2021  im Haus der Heimat die Feierstunde begangen.

Der Initiator Otto Meier lud zu einer Pommerschen Delegierten Versammlung  Am 12.Februar 1950 ein. Darin wurde die Pommersche Landsmannschaft Landegruppe Hessen ausgerufen. Dr. Günter Dubberstein (Offenbach) wurde der Erste Landesvorsitzender.

Die Gründung und die weitere Entwicklung mit der Landesgruppe Hessen hat dankensweise Herr Paul Stein selber ein späterer Landesvorsitzender  zu Papier gebracht. Dieser Text wurde in einem eingeschweißten Tischset wiedergegeben. Dieses Set durfte sich jeder Besucher mitnehmen.

Im gleichen Jahr formierte sich auch die Pommersche Landsmannschaft Kreisgruppe Wiesbaden.

Die Feierstunde eröffnete  die Landesvorsitzende Frau Gabriela Zessin, und begrüßte die geladenen Gäste, Freunde und Mitglieder der Pommerschen Landsmannschaften.

Zunächst den Innenminister, Staatsminister Herr Peter Beuth, der zugleich die Festansprache hielt, die Landebeauftragte Frau Margarete Ziegler-Raschdorf, Frau Daniela Georgi als CDU Rathaus-Fraktion, vom BdV Herrn Hagen Novotny so wie Herr Schetat Vorsitzender der Ost- und Westpreussen, und Herrn Jenke von den Schlesiern.

Herr Manfred Laubmeyer nun schon seit 38 Jahren als Kreisvorsitzender übernahm den Rückblick der Pommerschen Landsmannschaft der Kreisgruppe Wiesbaden. Natürlich nahm die Kreisgruppe Wiesbaden in der Zeit an den Kundgebungen und Pommerntreffen auf Burg Waldeck oder in Erlangen teil, die von der Landesgruppe Hessen organisiert wurden. Das Augenmerk aber wurde mehr auf die Aktivitäten in Wiesbaden gelegt. Es entstanden neben der Kreisgruppe noch eine Frauengruppe und eine Jugendgruppe. Über 200 Mitglieder zählte die Pommersche Landsmannschaft. Häufige Veranstaltungen wurden im Kolpinghaus mit Tanz und Musik gefeiert. Aber auch in Gesprächen wie es mit dem Lastenausgleich voran gehen sollte. Jubiläumsfeiern wurde im Kurhaus oder im Casinosaal ausgerichtet. Das war die Zeit in der sich die Pommern in der neuen Heimat eingelebt hatten. Zu diesen Veranstaltungen wurde parallel jeweils eine Ausstellung vorgestellt. Meist im Haus der Heimat. Im Jahre 1994 jedoch im Rathaus Foyer. Um Wiesbadener das Pommernland näher zu bringen wurden Flyer in den Straßen verteilt, die einen Pommerschen Städtenamen trugen. Die letzte Ausstellung zum Fünfundsechzigsten Bestehens wurde  im Haus der Heimat dargeboten. Mit einer geschichtlichen  Aufbereitung mit Text und Bildern einem Modell des Stettiner Hafens, Ausstellung stücke vom Stoewer Museum aus Wald-Michelstadt (alle Museumsstücke sind nach Stettin gekommen ins Technikmuseum dort), und aus Frankenberg die Geschichtliche Aufarbeitung der Ordensburg in Bütow. Die Ausstellung dauerte leider nur 14 Tage.

Die Festansprache von Herrn Peter Beuth ging auf vergangenes ein, blickte aber auch nach vorne. Ja vergangenes die enge Wohnsituation , die Essensknappheit und dasTrennende zusammen zu führen. In Hessen hat es geklappt. Der Innenminister versprach, dass auch in Zukunft Wert auf die Kultur der Ostgebiete gelegt wird. Dazu wurde auch ein Lehrstuhl in Aussicht gestellt. Die schulischen Lehrpläne sind bereits so überarbeitet und in der Anwendung.

Herr Manfred Laubmeyer bedankte sich bei Herrn Peter Beuth mit einem Wein Brezen. Frau Ziegler-Raschdorf überreichte den beiden Vorsitzenden der Pommerschen Landsmannschaften Literatur zu verschiedener Ausstellungsthemen, aus der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“. Danach überbrachten Frau Daniela Georgi die Glückwünsche der CDU Rathaus Fraktion und Herr Hagen Novotny die des BdV Landesverbandes. Damit war der 1. Teil des Festaktes abgeschlossen. Nach dem Motto unseres Vorsitzenden „Ohne Kaffee und Kuchen geht hier gar nichts“ wurde Kaffee ausgeschenkt und Kirschstreusel  sowie Käsekuchen serviert. Währenddessen konnten auch die Informationstafeln, Landkarten, Geburtstags- und Grußkarten in Augenschein beziehungsweise gelesen werden. Also doch eine Ausstellung, in einem kleinen aber feinen Rahmen. Das I-Tüpfelchen dieser Veranstaltung.

Im zweiten Teil kamen dann die Komponisten aus Pommern zu Wort, nein natürlich konnten die Gäste ihren Klängen lauschen. Ein kleiner Streifzug, quer durch die Epoche, erklangen zuerst das Pommernlied mit eingeblendeten Videobildern aus Pommern. Mit Carl Loewe, zwar kein gebürtiger Pommer, aber ein Stettiner, der sein halbes Leben dort verbrachte und das Musikleben in der Stadt als Musikdirektor bereicherte. Des weiteren hatte er Stelle der Jakobi Kantorei und Orgelstelle inne. Als Beispiel erklang seine Ballade „Prinz Eugen der edle Ritter“. Leon Jessel schrieb ja nicht nur „Das Schwarzwaldmädel“ nein wir bekamen in perfekter Choreografie das Stück „Die Zinnsoldaten“ zu sehen und zu hören. Kurt Noack mit der „Heinzelmännschen Wachparade“. Noack hatte auch ein Salonorchester in Stettin. Hans-Martin Majewski  wirkte weit in die Nachkriegszeit und Komponierte viele Filmmusiken. So auch Schloss Gripsholm was zur Aufführung kam. Den Abschluss bildete Carl Teike mit dem Marsch „Alte Kammeraden“ und „Graf Zeppelin“. So beschwingt ging der festliche Nachmittag zu Ende. Zum Andenken bekamen alle Besucher das Tischset mit dem Text der Entstehung der Pommerschen Landsmannschaft Landesgruppe Hessen, sowie die Lebensgeschichte der vorgestellten Komponisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Grußwort
der
Landesbeauftragten der Hessischen Landesregierung
für Heimatvertriebene und Spätaussiedler
 
Margarete Ziegler-Raschdorf
Mitglied des Hessischen Landtags (2004-2008)
 
beim Filmnachmittag „Pommern in Brasilien“
der Pommerschen Landsmannschaft
Kreisgruppe Wiesbaden
Sa., 20. Februar 2016, 14.30 Uhr
im Haus der Heimat
Friedrichstr. 35
65185 Wiesbaden
- Es gilt das gesprochene Wort -
 
Sehr geehrter Herr Kreisvorsitzender, lieber
Herr Laubmeyer,sehr geehrte
Damen und Herren,verehrte Gäste,
 
ich bedanke mich sehr herzlich für Ihre Einladung zu der
heutigen Veranstaltung Ihrer Kreisgruppe „Pommern in
Brasilien“, zu der ich sehr gerne gekommen bin.
 
Als Landesbeauftrage der Hessischen Landesregierung
für Heimatvertriebene und Spätaussiedler freue ich
mich über Ihre aktive und engagierte Kreisgruppe in
der Pommerschen Landsmannschaft. Auch wenn ich
aus zeitlichen Gründen nicht häufiger bei Ihnen sein
kann, verfolge ich Ihre Informationsveranstaltungen und
Vorträge sowie die kulinarischen und musikalischen
Nachmittage hier im Haus der Heimat mit großem
Interesse. Für dieses Engagement möchte ich
stellvertretend Ihrem Kreisvorsitzenden, Ihnen,
verehrter Herr Laubmeyer, herzlich danken.
 
Ich darf Ihnen allen die besten Grüße von
Ministerpräsident Volker Bouffier und von Herrn
 
Sozialminister Stefan Grüttner überbringen, dessen
Ministerium für Soziales und Integration ich
organisatorisch zugeordnet bin
                  

                                           
  

 

 

 

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